Versicherungs-News

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Aktuelle News

Aggression im Straßenverkehr nimmt zu
Das Klima auf den deutschen Straßen wird zusehends rauer, wie die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in einer Langzeitstudie festgestellt hat. Erhoben werden dabei 23 Werte für aggressives Verhalten, die sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu alle unerfreulich entwickelt haben. So gaben 2016 noch 29 Prozent an, sich beim Autofahren sofort abreagieren zu müssen, wenn […]
Exportwirtschaft schöpft Hoffnung
Nachdem das zweite Quartal der deutschen Exportwirtschaft bereits ein Wachstum von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal beschert hat, macht sich vermehrt Optimismus breit. Das vom ifo Institut erhobene Stimmungsbarometer stieg von minus 2,8 Punkten im Juli auf plus 9,6 im August – der kräftigste Anstieg seit Juni 2020. Zuletzt waren die exportierenden Unternehmen im Februar […]

Das Werkstattrisiko hat Grenzen

Wenn eine Kfz-Werkstatt unwirtschaftlich arbeitet oder falsche Abrechnungen vorlegt, muss prinzipiell der Unfallverursacher bzw. seine Haftpflichtversicherung die Zusatzkosten übernehmen. Im Rechtsdeutschen heißt das Werkstattrisiko. Dass die Werkstätten damit keinen Haftungsfreibrief erhalten, hat indes das Landgericht Saarbrücken kürzlich in zweiter Instanz bestätigt: Zu den Aufgaben eines Fachbetriebs gehöre es, die in einem Schadengutachten vorgesehenen Reparaturarbeiten auf ihre Plausibilität und Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Geschehe das nicht und werde die Reparatur dadurch teurer als nötig, sei die Werkstatt schadensersatzpflichtig.

Im Saarbrücker Fall hatte eine Werkstatt für die Lackierung eines Unfallfahrzeugs – wie im privaten Gutachten angesetzt – 80 Arbeitswerte abgerechnet. Die Herstellervorgaben sahen dafür allerdings nur 56 Arbeitswerte vor, weshalb der Versicherer lediglich fünf Sechstel des Rechnungsbetrags erstatten wollte. Den Rest, rund 1.000 Euro, muss die Werkstatt nach dem Urteil nun abschreiben.